Gleichstellungsbeauftragte

Die Aufgaben der Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen

Zur Verwirklichung  des Grundrechtes der Gleichberechtigung von Frauen und Männern wurde für das  Land NRW 1999 das Gesetz zur Gleichstellung in Kraft gesetzt. Hierin  wurde u.a. festgelegt, dass Schulen nach einem entsprechenden Konferenzbeschluss der Kolleginnen eine  Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen ( AfG ) bestellen können. Ihre Aufgabe ist es, dann zu unterstützen, zu beraten und Impulse zu geben,  wenn in schulischen Frage die Gleichstellung von Frauen und Männern oder auch von Mädchen und Jungen betroffen ist.

So gibt es auch an der Max und Moritz Schule seit vielen Jahren eine Ansprechpartnerin, sowie neuerdings- da die Aufgabenbereiche umfangreicher und wichtiger werden- auch eine Stellvertreterin. Mit dieser Aufgabe sind verschiedene Handlungsfelder verbunden. Viele Bereiche des schulischen Alltags, von der Stundenplanerstellung über Klassenbildung und Fortbildungsplanung bis zur Besetzung von Gremien und Sonderaufgaben können grundsätzlich Aspekte beinhalten, die die Gleichstellung berühren.

Wichtig kann z.B. die Beratung und Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen in Hinblick auf den Einsatz teilzeitbeschäftigter und / oder alleinerziehender Lehrkräfte oder auch vor einer Freistellung bzw. nach einer Rückkehr aus einer längeren Beurlaubung sein.

Auch Fragen der gemeinsamen Erziehung von Mädchen und Jungen können Themen der Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen sein.

Auf Wunsch der Betroffenen kann die AfG bei Konflikten in Fragen der Gleichstellung versuchen, zu vermitteln und zur Klärung beizutragen.

Da diese Aufgabenbereiche sehr vielfältig sind, kann die AfG eigene Schwerpunkte setzen und Anliegen oder Anregungen aus dem Kollegium aufgreifen.  Dies war an der Max und Moritz Schule zuletzt die Erarbeitung einer Teilzeitvereinbarung, mit der die vielen verschiedenen Aufgaben  der Lehrkräfte entsprechend der Voll- bzw. Teilzeitbeschäftigung gerechter verteilt werden sollten.

Über diese anlassgebundenen Handlungsbereiche hinaus  gibt es allerdings auch Pflichtaufgaben, bei denen die AfG beteiligt sein muss. Dies ist zurzeit an der Max und Moritzschule die Ausschreibung und Besetzung von unbefristeten Stellen.

Mit der Übertragung  von Dienstvorgesetztenaufgaben von der Schulaufsicht an die Schulleitungen vor Ort  zum  01.08.2012 wächst dieser Bereich der Pflichtaufgaben noch weiter an. Die AfG ist dann bei allen Personalangelegenheiten mit beteiligt, so z.B. auch bei  befristeten Einstellungen und Verlängerungen oder Verkürzungen von Probezeiten.

Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen an der Max & Moritz Schule: Manuela Schink